Endspurt bei der Passionsreihe des Evangelischen Dekanats Vogelsberg; und die Bilanz kann sich sehen lassen: Das „Pilgern zur Passion“ zieht spürbar mehr Menschen an. Während zum Auftakt rund 30 Teilnehmende bei Nieselregen unterwegs waren, machten sich in dieser Woche bereits etwa 50 Pilgerinnen und Pilger auf den Weg, diesmal begleitet von frischem Wind und Sonne.
Unter dem Leitwort „Unter einem Himmel“ verbindet das Format seit Beginn der Passionszeit Andacht, Bewegung und Naturerlebnis. Treffpunkt ist jeweils mittwochs um 15 Uhr an der evangelischen Kirche in Kirtorf-Heimertshausen. Nach einem geistlichen Impuls führt der Weg durch Feld und Wald, ehe gegen 17 Uhr der Abschlusssegen steht.
Das Besondere: die Mischung aus gemeinschaftlichem Erleben und bewusst gesetzten stillen Momenten. Neben Gesprächen und Austausch gehört auch ein Abschnitt des Schweigens fest zum Ablauf. So entsteht Raum für persönliche Gedanken und neue Perspektiven.
Musikalisch begleitet der Posaunenchor Angenrod die Reihe. Inhaltliche Impulse kommen unter anderem von Diakonin und Waldpädagogin Susanne Svoboda, die meditative Elemente in die Wege integriert. Zum Auftakt hatte Pfarrerin Tamara Kaulich die Teilnehmenden in das Thema eingeführt.
Den Abschluss der Reihe am 1. April gestalten Dekanin Dr. Dorette Seibert und Kirchenmusikerin Christine Geitl.
Organisiert wird die Reihe von Cordula Otto und Holger Schäddel. Das Dekanat lädt Interessierte weiterhin ein, spontan dazuzukommen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.