Evangelisches Dekanat Vogelsberg

Angebote und Themen

Herzlich Willkommen! Entdecken Sie, welche Angebote des Dekanats Vogelsberg zu Ihnen passen. Wir sind jederzeit offen für Ihre Anregungen. Nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf.

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          Mitarbeitervertretung (MAV)

          Viele Menschen arbeiten bei der Kirche.
          Sie auch? - Dann sind wir für Sie da!


          Die Mitarbeitervertretung (MAV) nimmt die Interessen der MitarbeiterInnen wahr und vertritt diese gegenüber der Dienststellenleitung. Sie muss dazu an allen, die MitarbeiterInnen betreffenden Entscheidungen beteiligt werden. Die MAV hat deshalb umfassende Rechte vom Tag der Ausschreibung einer Stelle bis zur Kündigung (bzw. Auflösung der Arbeitsstelle). Ob Einstellungen, Arbeitszeitveränderungen, Ein- und Höhergruppierungen, Dienstanweisungen, Arbeitsplatzgestaltung, Arbeitssicherheit, Urlaubsregelungen, Erstellung von Sozialplänen oder Kündigungen, die MAV vertritt die berechtigten Interessen der MitarbeiterInnen gegenüber dem Arbeitgeber. Ohne die rechtzeitige Zustimmung der MAV können diese sozialen oder personellen Angelegenheiten für die MitarbeiterInnen nicht durchgeführt werden.
          Die Arbeit der MAV begründet sich im Mitarbeitervertretungsgesetz (MAVG) der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Wir arbeiten vertrauensvoll und sind der Verschwiegenheit verpflichtet (§20 MAVG - Schweigepflicht).

          Getrennte Zuständigkeit

          Auch wenn die beiden Dekanat Alsfeld und Vogelsberg zum 1.1.2019 fusionieren, bleiben die beiden MAVs bis zum Ende der Wahlperiode am 31.3.2020 bestehen. Die Zuständigkeiten teilen sich regional auf und bleiben wie bisher bestehen. Beide MAVs haben jeweils neun Mitglieder, deren Kontaktdaten und Zuständigkeitsbereiche Sie auf den Unterseiten finden (Menü rechts).

          Kurzinfos

          Berechnung der Arbeitsstunden bei Erkrankung

          Wie werden meine Arbeitsstunden berechnet, wenn ich krank bin? Eine Frage die in Diakoniestationen und Kindertagesstätten vermehrt gestellt wird. Überall da, wo nach einem Dienstplan gearbeitet wird, ist diese Frage auch relevant. Die einfache Regel heißt "Krank wie geplant". Existiert also ein Dienstplan, gelten die Arbeitszeiten, die für die/den Mitarbeiter*in an den Tagen hinterlegt sind. Bin ich mit Mehrarbeit geplant, werden diese auch beim Krankenstand berechnet, ist dagegen frei geplant werden auch keine Stunden berechnet. Das gilt solange der Dienstplan Gültigkeit hat. Mal hat der Mitarbeiter den Vorteil, mal der Arbeitgeber. Wirkliche Krankheit lässt sich nämlich selten einplanen. [Stand: 1.10.2013]

          Fortbildung-Weiterbildung-Schulung

          Weiterbildung, Fortbildung, Schulung unterschiedliche Begriffe, die ganz verschiedene Rahmenbedingungen haben. Jedem Mitarbeitenden, der seit mindestens 6 Monaten beschäftigt ist, stehen 7 Tage Fortbildungsurlaub pro Jahr zu. Bei nicht Inanspruchnahme können max. 4 Tage ins neue Jahr übertragen  werden. Bei längeren Fortbildungen kann im Einzelfall  Fortbildungsurlaub auch im „Vorgriff“ gewährt werden (max. 6 Jahre) 

          1. Was ist der Unterschied zwischen einer Schulung und einer Fortbildung?

          • Eine Maßnahme oder Schulung, die dienstlich angeordnet ist, ist Dienstzeit. (§ 10 Absatz 1). Die Kosten werden vom Arbeitgeber übernommen. Zur Fahrtkostenerstattung wird ein Dienstreiseantrag (nach dem Bundesreisekostengesetz) gestellt. (§ 12 Absatz 2 / Personalfördergesetz).
          • Für eine Fortbildung wird Fortbildungsurlaub erteilt. Es erfolgt eine Freistellung vom Dienst. FB-Tage, die in der Freizeit liegen können nicht abgegolten werden. (§ 10 Absatz 1)
          • Die Kosten für eine Fortbildung werden bezuschusst (60,00 € pro FB Tag, aber max. 240,00 € im Jahr). Dieser Zuschuss kann erhöht werden bei Mitarbeitenden der Gehaltsstufen E1 – E8. Fahrtkosten werden nicht erstattet (§ 4 Absatz 4).

          2. Wann handelt es sich um eine Weiterbildung?

          • Weiterbildungen sind langfristige Maßnahmen, die in der Regel mit einem berufsqualifizierenden Zertifikat abschließen. Der Arbeitgeber kann einen  Zuschuss zahlen oder/und auch ein Darlehen gewähren. Der Mitarbeitende sollte mindestens 1/3 der Kosten selbst zahlen (max. 2600 €).
          • Es ist immer ein Weiterbildungsvertrag abzuschließen in dem alle Modalitäten vereinbart werden. (Kosten, Eigenanteil, Rückzahlmodus, Arbeitsplatzbindungsdauer u.s.w) [Stand: 23.11.2007]

          Übersicht über die einzelnen Möglichkeiten und wie ein Antrag zu stellen ist.

          Arztbesuche während der Arbeitszeit

          Immer wieder taucht die Frage auf, ob ich denn nun einfach zum Arzt gehen kann und der Arbeitgeber mir dafür frei geben muß. Hier gilt: Arztbesuche sollen grundsätzlich in der Freizeit erfolgen. Wie immer sind Ausnahmen möglich:

          • Bei akuten Schmerzen
          • Wenn der Arzt nur während der Arbeitszeit zu erreichen ist (das ist oft bei Fachärzten so) - aber erst schauen, ob ein Termin in der Freizeit möglich ist.
          • Sonstige unabdingbare Gründe

          Diese Notwendigkeit ist aber vom Arzt zu bescheinigen. Viele Ärzte haben hierfür Vordrucke. Wenn solch eine Bescheinigung vorliegt, hat dies keine Auswirkungen auf die Arbeitszeit (Minusstunden), denn dafür gilt §53 Abs. 1 Ziffer 7 KDO (Arbeitsbefreiung).

          Wie fast überall gilt auch hier: Die Verhältnismäßigkeit beachten. Bei Facharztterminen gibt es ja genug Vorlaufzeit, um mit dem Arbeitgeber, die Zeiten im Dienstplan zu klären. [Stand: 11.2.2014]

          Mitarbeiterjubiläum

          Mitarbeitende haben nach langen Beschäftigungszeiten Anspruch auf eine Treueleistung. Diese Treueleistung sind zusätzliche Urlaubstage bei 10 Jahre - 3 Tage /bei 20 Jahren - 6 Tage / bei 30 Jahren - 9 Tage und bei 40 Jahren - 12 Tage (bei einer regelmäßigen Arbeitszeit von 5 Tg/Wo) Diese Treueleistung ist wie Erholungsurlaub zu behandeln. Diese zusätzlichen Tage können auf Antrag (formlos), auch ausbezahlt werden. Dieser muss bis spätestens zum Ablauf des auf die Vollendung der Beschäftigungszeit folgenden Monats gestellt sein.

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          Petra Jahnel
          Vorsitzende der MAV
          Erzieherin im Ev. Kindergarten Lauterbach

          Tel 06641 969216 (dienstlich)

          MAV-Ansprechpartnerin für Mitarbeitende im gemeindepädagogischen Dienst und Kirchenmusiker/innen 

          Norbert Kelbassa
          MAV-Vorsitzender
          Dekanat Alsfeld und GMAV

          Tel. 0171 2039528 (dienstlich)
          E-Mail

          MAV-Ansprechpartner für Mitarbeitende in Diakoniestationen, Arbeitsrecht, Arbeitssicherheit

          Beate Becker
          MAV-Sekretariat (Alt-Dekanat Alsfeld)

          Bürozeit: Fr 8-12:30
          Tel. 06631 9114915
          E-Mail

          Bettina Stier
          MAV-Sekretariat (Alt-Dekanat Vogelsberg)

          Bürozeit: Di 8:30 -11 Uhr
          Tel. 06641 9110116
          E-Mail

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